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Webpräsenz von Dr. Thomas Meinike
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Nachricht vom 15.12.2009

Der verschollene DITA-Vortrag: Eine der ersten passablen Einführungen in das Thema DITA (Darwin Information Typing Architecture) stammt von Torsten Machert (Ovidius GmbH). Auf das 2006 erschienene Vortragsskript habe ich in Vorlesungen verwiesen und es wurde auch in einer von mir betreuten Diplomarbeit zitiert. Online aufzufinden ist es allerdings seit ca. zwei Jahren nicht mehr. Als ich den Autor im November während der tekom-Jahrestagung traf und zu diesem Punkt befragte, konnte er das komplette Verschwinden aus dem Netz auch nicht erklären und gab sich entgegen meiner Erwartung durchaus DITA-kritisch.

Gegen die hiermit erfolgende Wiederveröffentlichung des Materials »DITA – eine neue Strukturierungsmethode?« hatte er nichts einzuwenden. Insbesondere der letzte Satz relativiert den offenbar abklingenden DITA-Hype der letzten Jahre: »Es ist auch nicht verwerflich, sich einzig und allein von DITA inspirieren zu lassen und völlig eigene Strukturen zu entwickeln.«. Das soll gleichwohl nicht bedeuten, dass DITA nutzlos wäre. Vor allem zur XML-basierten Umsetzung von Onlinehilfen ist diese Technologie besonders geeignet.

Nachricht vom 19.11.2009

count(/W3C/XSLT) → 10: Wie bereits am Geburtstag (16.11.) auf Twitter kundgetan, exisitieren die ersten W3C-Spezifikationen der XML-Transformationssprache XSLT sowie der XPath-Technik zum Zugriff auf Knoten und Inhalte seit zehn Jahren. Seit den Anfängen habe ich diese Technologien aktiv verwendet und in der Lehre behandelt. Die hier publizierten Nachrichten und die zugehörigen Newsfeeds werden serverseitig aus einem XML-Dokument mittels XSLT-1.0-Stylesheets erzeugt.

Mittlerweile sind seit fast drei Jahren auch die 2.0-Nachfolgeversionen mit wesentlich erweitertem Funktionsumfang im Einsatz (leider noch nicht in PHP integriert). Allgemeine Grundlagen und eine ausführliche Zusammenfassung der Neuerungen vermitteln die Folien meines 2007 gehaltenen Vortrages »XSLT 2.0 und XPath 2.0 für Praktiker – Neuerungen im Überblick«.

Nachricht vom 07.11.2009

27 Stunden in WI: Mein neunter Aufenthalt in Wiesbaden zum Besuch der tekom-Jahrestagung 2009 war der bisher kürzeste, aber die Termine an der Hochschule ließen es nicht anders zu. Dennoch war es wieder eine gelungene Veranstaltung, bei der mir auch zehn Studierende von früheren KTD-Matrikeln über den Weg liefen – drei davon verbrachten mit mir einen fröhlichen Abend beim Italiener. Es ergaben sich auch wieder konstruktive Gespräche mit Lehrenden anderer Hochschulen und natürlich den Messeausstellern.

Am 06.11. stand schließlich mein Vortrag zum Thema »Was bringt HTML5?« auf dem Tagungsprogramm. Der Raum war gut gefüllt und das Publikum erfuhr in einem durchaus rasanten Tempo von den anstehenden umfangreichen Neuerungen. HTML5 soll sich durch die Einführung neuer Techniken und Programmierschnittstellen besser für die Web-Anwendungsentwicklung einsetzen lassen. Die Vortragsfolien und einige Beispielcodes stehen zum Nachlesen zur Verfügung und werden auch in die Lehre einfließen.

Nachricht vom 21.10.2009

XML satt: Es haben sich in der letzten Zeit einige Ressourcen für die Lehre und Entwicklung im XML-Bereich angesammelt, die ich gelegentlich auf Twitter zum Besten gegeben habe und hier nochmals zusammenfasse: Sehr empfehlenswert ist das im W3L-Verlag erschienene Taschenbuch »XML«. Die Autorin Margit Becher führt kompetent und kompakt in die vielfältigen Facetten der XML-Technologiefamilie ein. Das Buch wird im Entwickler Magazin 6.2009 besprochen und ist bereits in der NTW-Bibliothek verfügbar.

Zum konzentrierten Einstieg bieten sich auch zwei als Video-Podcasts vorliegende Vorlesungsreihen des Hasso-Plattner-Instituts an: »Internet- und WWW-Technologien« sowie »Data-oriented XML«. Die einzelnen Folgen lassen sich kostenfrei direkt oder über den »iTunes Store« herunterladen. Zum Nachschlagen von Funktionen und Techniken bieten sich die praktischen »Quick Reference Cards« von Mulberry an. Schließlich existiert mit »Little Boxes 1« von Peter Müller eine weitere nützliche Onlinequelle für den Einstieg in das Thema (X)HTML und CSS.

Nachricht vom 30.09.2009

Zeichenbrett: Eine der für HTML5 vorgesehenen und in aktuellen Browsern bereits gut unterstützten neuen Techniken ist das canvas-Element. Dieses legt über Breite und Höhe lediglich eine Bitmap-Zeichenfläche als adressierbares Koordinatensystem fest. Erst die Nutzung spezieller JavaScript-Techniken führt zur Ausgabe von grafischen Objekten wie Rechteck, Pfad oder Rasterbild und es lässt sich auch Text platzieren. Die Optik wird durch Darstellungsangaben wie Farbwerte (inkl. Alphakanal) für Füllungen, Umrandungen und Verläufe sowie Schriftart und -größe bei Texten beeinflusst.

Mit bereits existierenden Dokumentationen wie diesem »Canvas-Tutorial« und einem kompakten »CheatSheet« lassen sich die verfügbaren Möglichkeiten relativ schnell erschließen. Auch den Internet Explorer kann man durch Einbindung einer speziellen JS-Bibliothek zur Mitarbeit bewegen. Interessant sind vor allem die SVG-ähnlichen Pfadtechniken, mit denen u. a. datenbasierte Kreisdiagramme realisiert werden können.

Nachricht vom 04.09.2009

EPUB mit Sigil: Elektronische Bücher und passende Lesegeräte wie der bereits verfügbare »Sony-Reader PRS-505« oder der im Herbst erscheinende »txtr« sind auf dem Vormarsch. Eigene eBooks lassen sich auf der Basis des EPUB-Standards umsetzen. Ein EPUB-Dokument ist letztlich ein ZIP-Container mit den eigentlichen Inhalten auf der Basis von XHTML und CSS sowie zusätzlichen Struktur- und Metadaten. Weitere Details vermittelt dieses Tutorial.

Neben kommerziellen Produktivtools wie »Help & Manual« steht mit »Sigil« eine noch in der Entwicklung befindliche freie Software zur Verfügung. Beim ersten Test der Version 0.13 entstand auf Anhieb ein minimalistisches eBook. Auch ohne Lesegerät lässt sich das Ergebnis mit der Anwendung »Adobe Digital Editions« wiedergeben. Hinweis: Beim Export eines EPUB-Dokuments darf eine vorhandene Version nicht zur Ansicht geöffnet sein. Sigil stürzt in diesem Fall ab und noch nicht gespeicherte SGF-Quelldateien gehen verloren!

Nachricht vom 14.08.2009

Druckfrisch: Die Ausgabe von Twitter-Nachrichten auf der eigenen Website lässt sich automatisieren, z. B. unter serverseitiger Nutzung von XSLT und PHP. In einem gerade im Entwickler Magazin 5.2009 erschienenen Artikel werden die nötigen Details erläutert und der zugehörige Code steht zum Download bereit.

Wer sich für Silverlight interessiert, findet in dieser Ausgabe noch zwei Rezensionen aktueller Bücher der Verlage Addison-Wesley und Hanser. Das erstgenannte Buch kann übrigens in der NTW-Bibliothek ausgeliehen werden und wird im September als kostengünstigere Studentenausgabe veröffentlicht.

Nachricht vom 20.07.2009

Serna Free: Die Entwickler der Firma Syntext, Inc. haben ihr XML-Werkzeug »Serna« unter dem Namen »Serna Free« als Open-Source-Version veröffentlicht. Neben dem Quellcode stehen fertige Pakete für Mac OS, Linux und Windows zur Verfügung. Serna ermöglicht die Erstellung XML-basierter Publikationen unter Verwendung bekannter Dokumentationsstandards wie u. a. DocBook, DITA und TEI. Gearbeitet wird im Regelfall nicht direkt mit dem XML-Quelldokument (dorthin führt übrigens die Taste F6), sondern an einer visuell aufbereiten Struktur.

Somit erschließt sich die Semantik der verwendeten Formate besser und das Umsetzen der Inhalte ist produktiver bei geringerer Fehleranfälligkeit möglich. Serna Free bereichtert die Softwareaustattung unseres im April eingeweihten Redaktionstechnik-Pools. Dieser wird überwiegend mit freien Anwendungen betrieben und für Lehrveranstaltungen in den Bereichen Auszeichnungssprachen, Content-Management und Web-Entwicklung genutzt.

Nachricht vom 01.07.2009

Twitter-XML: Der Microblogging-Dienst Twitter liefert wie viele populäre Anwendungen direkt nutzbare Informationen als XML. Interessant sind vor allem die eigenen Twitter-Postings (Tweets) zur Nutzung außerhalb von Twitter, etwa auf einer Website. Die relevanten Daten lassen sich über Adressen in der Form http://twitter.com/statuses/user_timeline/Username.###?count=anzahl abfragen. Die Zeichenfolge ### kann wahlweise durch xml oder rss ersetzt werden (atom sowie json sind ebenfalls möglich), während anzahl die Zahl der abzuholenden Tweets angibt (z. B. 5).

Die XML-basierten Formate können über XSL-Transformationen in ein Ausgabeformat wie HTML umgewandelt werden. Passende XSLT-Stylesheets für die XML- bzw. die wesentlich kompaktere RSS-Variante und PHP 5-Code zur Ausführung der jeweiligen Transformation stehen zum Ausprobieren zur Verfügung.

Nachricht vom 22.06.2009

Bitte folgen: Nach einiger Zeit des passiven Lesens von Twitter-Nachrichten bekannter Web-Entwickler bin ich nun auf die aktive Seite gewechselt und habe mich angemeldet. Der Konfigurationsprozess verlief schnell und problemlos. Nach kurzer Recherche stand die passabel funktionierende Client-Software »blu« zur Verfügung und die wenigen Regeln zum Verfassen der maximal 140 Zeichen langen Beiträge ließen sich sofort erfolgreich ausprobieren.

Innerhalb von vier Tagen haben sich bereits zehn »Follower« zum Lesen meiner Beiträge eingefunden, welche sich überwiegend mit dem Thema XML beschäftigen werden und natürlich auch weniger ernste Dinge nicht auszuschließen sind ;-). Twitter hat viele Facetten wie Aktivitätsmeldungen, Linkpostings, Tipps oder kurze Hilfestellungen und ist definitiv ein nützlicher Service für zeitnahe Kommunikation. Nachtrag: Nach einem Jahr wurde mir klar, dass Twitter doch zuviel Aufmerksamkeit kostet und andere Kommunikationsmittel für meine Zwecke ausreichen.

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