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Webpräsenz von Dr. Thomas Meinike
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Nachricht vom 22.01.2013

XML zur Wahl: So genannte Open-Data-Projekte werden zunehmend in Angriff genommen. Eine wichtige Voraussetzung ist der freie Zugriff auf Daten in möglichst medienneutralen Formaten. Zur am letzten Sonntag durchgeführten Landtagswahl in Niedersachsen steht die komplette Datenbasis wahlweise als CSV- und XML-Dokument zur Verfügung (auf der verlinkten Seite ganz unten). Das XML-Format ist undokumentiert, lässt sich jedoch relativ schnell inhaltlich erschließen. Enthalten sind die Daten zu allen 87 Wahlkreisen, sogar mit den Koordinaten der Landesgrenzen angereichert. Als kleiner Testballon wurde je ein XSLT-Stylesheet in den Versionen 2.0 und 3.0 entwickelt, welches die Daten zu einem SVG-Kreisdiagramm mit den prozentualen Anteilen verarbeitet.
Aus der XML-Struktur werden dazu die relevanten Zweitstimmen über die Wahlkreise und Parteien eingelesen und mit den insgesamt gültigen Zweitstimmen ins Verhältnis gesetzt. Daraus ergeben sich exakt die publizierten Ergebnisse. Hexadezimale Farbwerte sind ebenfalls hinterlegt und werden den Parteien entsprechend zugeordnet. Beispielcode und das Endergebnis stehen auf der Projektseite zur Verfügung. Das eigentliche ca. 1 MB umfassende Dokument wahlergebnis.xml ist nicht im ZIP-Archiv enthalten. Da auch das Wahlergebnis von 2008 hinterlegt ist, kann dessen Visualisierung durch die Zuweisung von '08' statt '13' in der Zeile <xsl:variable name="jahr" select="'13'"/> erfolgen.

Nachricht vom 26.10.2012

#tekom12: Die tekom-Jahrestagung + tcworld conference 2012 fand vom 23. bis 25. Oktober in Wiesbaden statt. Mein Vortrag zum Themenkomplex XSLT 3.0 und XPath 3.0 lag gleich am ersten Tag im Block »Offene Technische Standards (OTS)«. Die umfangreichen Vorbereitungen haben sich den Reaktionen nach gelohnt und werden auch die Lehre bereichern. Einen Schwerpunkt bildeten wiederum zahlreiche Gespräche mit Messeausstellern und Absolventen unserer TR-Studiengänge.
An dieser Tagung war auch eine Gruppe von TRW-Masterstudierenden im 3. Semester beteiligt. Neben Hilfe bei der Tagungsorganisation und Präsenz am Hochschulstand blieb ihnen Zeit für den Besuch von Vorträgen und der Messe sowie zur Kontaktaufnahme mit (künftigen) Praxispartnern. Am Rande des fachlichen Geschehens gab es natürlich auch vielfältige Möglichkeiten zum gemütlichen Abendausklang in den Rhein-Main-Hallen und später im Kneipenviertel der City. Die mittlerweile übliche Kommunikation via Twitter wertete die Tagung ebenfalls auf. Insgesamt großes Dokukino!

Nachricht vom 07.07.2012

LNdW in Halle: Zur diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften in Halle gab es wiederum Gastbeiträge der Hochschule Merseburg. Mein Vortrag zum Thema »Von spitzen Federn zu spitzen Klammern – Modernes Publizieren mit XML« hatte starke Konkurrenz in den benachbarten Hörsälen und Experimentierräumen. Dennoch fanden sich einige Interessenten ein, welchen ich innerhalb von 90 Minuten zunächst den Bereich Technische Redaktion unserer Hochschule und anschließend essenzielle XML-Grundlagen sowie technologische Prinzipien anhand praktischer Beispiele vorstellte. Das verwendete Vortrags- und Beispielmaterial steht zum Nachlesen und Ausprobieren bereit.

Nachricht vom 31.05.2012

XML ist (auch) Kunst: Man kann als Dozent in Kursen, Vorträgen und Artikeln ja viel über sein Fachgebiet erzählen – entscheidend ist die Praxis. Ein wirklich faszinierendes Stück XML-Code ist das im Arp Museum (Bahnhof Rolandseck) ausgestellte Kunstprojekt von Karin Sander in Form eines wandfüllenden SVG-Dokuments.
Wer sich für die konkrete XML-Praxis in der Technischen Redaktion interessiert, kann am 06.07.2012 im Rahmen der 11. Langen Nacht der Wissenschaften in Halle meinen Vortrag »Von spitzen Federn zu spitzen Klammern – Modernes Publizieren mit XML« besuchen (Druckdialog ggf. abbrechen). Der am 08.06.2012 in Merseburg stattfindende Hochschulinformationstag bietet ebenfalls die Möglichkeit für anregende Gespräche und einen Blick in unsere Hörsäle, Werkstätten und Labore.

Nachricht vom 28.03.2012

Der X(ML)-Faktor: An der Schnittstelle vom Winter- zum Sommersemester bietet es sich an, auf zwei in diesem Jahr erfolgreich verteidigte Masterarbeiten im Bereich Technische Redaktion mit XML-Bezug hinzuweisen. Patrick Henkel hat für eine Softwaredokumentation einen geschlossenen Arbeitsablauf ausgehend von der Datenhaltung mittels DocBook und umfangreichen XSL-Transformationen in die relevanten Zielformate (PDF und HTML) entwickelt. In der Arbeit von Sebastian Schröck steht das für elektronische Bücher häufig verwendete EPUB-Format im Mittelpunkt. Innerhalb eines Redaktionsprozesses unter Verwendung von Adobe InDesign werden künftig neben gedruckten Publikationen und Web-Versionen auch EPUB-Ausgaben erzeugt.
Beide Arbeiten sind stark mit aktuellen Technologien verknüpft und zeigen wiederum eindrucksvoll, dass sich die tiefgreifende Beschäftigung mit den Interna lohnt und sich vor allem interessante Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt eröffnen. Da die Autoren und Praxisbetreuer dieser Arbeiten freundlicherweise einer Online-Veröffentlichung zugestimmt haben, können Details entsprechend nachlesen werden. Zur Einordnung von XML eignet sich auch der kürzlich erschienene Artikel »What is XML Really About«.

Nachricht vom 13.02.2012

Diskografie als DOCX: Nach der bereits im Januar veröffentlichten EPUB3-Erweiterung zum auf der tekom-Jahrestagung 2011 präsentierten XSLT-Tutorial mit Diskografie-Projekt, war es an der Zeit, ein Office-Format wie DOCX anzugehen. Es handelt sich ebenfalls um ZIP-Archive mit einer speziellen Struktur, welche u. a. Metadaten, Mediendateien mit Referenz-IDs, das eigentliche Word-Inhaltsdokument (document.xml) sowie einige Zusätze für Kopf-/Fußzeilen, Fonts und Formatierungen umfasst.
Nach der Formatanalyse und händischer Reproduktion von Teilen der Diskografie wurde eine XSL-Transformation zur Ausgabe der Zieldokumente entwickelt. Alle nötigen Werkzeuge und Schritte bis zur fertigen .docx-Datei sind in einem Ablaufskript (run.cmd) definiert. Dabei gab es auch Rückschläge, etwa wenn Word das Öffnen der erzeugten Datei verweigerte. Die aktuelle Version funktioniert und ergänzt die Liste der nach dem Single-Source-Publishing-Prinzip erzeugten Ausgabeformate. In einem Foliennachtrag werden die zusätzlichen Ausgaben behandelt.

Nachricht vom 21.01.2012

Kurs auf EPUB 3.0: Elektronische Bücher sind den Kinderschuhen entwachsen, diverse eInk-Reader und auch das iPad haben einen völlig neuen Markt definiert. Um entsprechende Inhalte zu produzieren, sind Kenntnisse über die verwendeten Formate sowie KnowHow zur praktischen Umsetzung nötig. In unseren Bachelor- und Master-Studiengängen im Bereich Technische Redaktion werden seit drei Jahren Projekte zur Produktion des populären Standardformats EPUB erfolgreich realisiert.
Im Oktober 2011 wurde vom IDPF-Konsortium die finale Empfehlung zu EPUB 3.0 veröffentlicht. Die Liste der Erweiterungen ist lang: Im Wesentlichen kommen Interaktionstechniken, JavaScript, SVG, MathML und vor allem die Verwendung von (X)HTML5 als Auszeichnungsbasis hinzu. Unter Verwendung von Apple iBooks 2 und der Software AZARDI lassen sich produzierte EPUB 3.0-Bücher bereits testen. Mit dem 2010 gestarteten Projekt epubMinFlow und im auf der tekom-Jahrestagung 2011 präsentierten XSLT-Tutorial wurden Möglichkeiten zur automatisierten Generierung von EPUB 2.0 demonstriert. Als Erweiterung steht nun eine experimentelle XSLT-Umsetzung für die Ausgabe von EPUB 3.0 bereit (Download unter Vorträge). In den kommenden Monaten wird sich viel auf diesem Gebiet tun, es lohnt sich also den Fortschritt aktiv mit zu gestalten.

Nachricht vom 20.10.2011

#tekom11: Mein Besuch der tekom-Jahrestagung in Wiesbaden war mit 48 Stunden vor Ort wieder ziemlich knapp bemessen. Dennoch bot die Tagung reichlich Inspirationen hinsichtlich Dokumentationstechnologien und viele gute Gespräche. Ehemalige Studierende kreuzten zahlreich meine Wege durch die Messehallen und berichteten von ihren aktuellen Tätigkeiten. Besonders gefallen haben mir einige junge Technische Redakteure aus Karlsruhe mit viel KnowHow im Bereich der mobilen Dokumentation und ausgeprägter XML-Affinität.
Mein Tutorial zum Thema XSLT erwies sich erwartungsgemäß als straffes Programm über 105 Minuten hinweg. Das entwickelte umfangreiche Beispielmaterial einer Band-Diskografie ließ sich zwar nur ansatzweise demonstrieren, steht jedoch in kompletter Form zur Verfügung und wird auch in der Lehre weiterhin genutzt. Zu nennen sind noch die Abendveranstaltung zur Verleihung des tekom-Dokupreises mit einer KTD-Diplomabsolventin aus dem Jahrgang 2003 unter den Preisträgern sowie die Nutzung von Twitter zur Kommunikation mit dem Veranstalter und zwischen den Teilnehmern.

Nachricht vom 05.09.2011

SVG ist 10: Die XML-basierte Vektorgrafiktechnologie SVG feiert einen runden Geburtstag. Am 4. September 2001 erschien die offizielle W3C-Spezifikation 1.0. Die Arbeiten dauerten jedoch einige Jahre länger an. So präsentierte Adobe bereits 1999 der staunenden Fachwelt das technologische Konzept. SVG war und ist eine faszinierende Auszeichnungssprache und dennoch sieht man vergleichsweise wenige Anwendungen im Web (oder merkt es in modernen Browsern schon nicht mehr). Es hat Jahre gedauert, bis die Browserhersteller SVG fest integrierten.
SVG-technisch weit vorn war Opera und weit hinten Microsoft (erst ab IE9), irgendwo dazwischen landeten Mozilla Firefox, Apple Safari und Google Chrome ihre Treffer. Somit ist auch die Nutzung von nicht mehr aktualisierten Plugins wie dem Adobe SVG Viewer kein Thema mehr, wobei dieses Werkzeug den Standard so gut unterstützte wie es lange kein Browser tat. Die Beschäftigung mit SVG bleibt also spannend und ist auch Bestandteil der Ausbildung Technischer Redakteure. In den Rubriken Fachartikel und Vorträge steht Informationsmaterial zum Thema SVG zur Verfügung. Eine Menge Beispielcode hat sich ebenfalls angesammelt.

Nachricht vom 28.06.2011

planX4L: Erstellung und Verwaltung von mehr als 100 Lehrveranstaltungen eines typischen Semesters mit mehreren Studierendengruppen – allein für den Bereich Technische Redaktion – erweisen sich als eine aufwändige und fehleranfällige Prozedur.
Um den eigenen Planungsprozess stärker zu optimieren und konsistenter zu machen, entstand die Idee der Datenhaltung in einem geeigneten XML-Format. Zusätzlich sorgt ein XSLT-Stylesheet für die Umwandlung der XML-Daten in von der Planungssoftware »L.A.P.I.S« importierbare ASCII-Dateien. Dieser Artikel beschreibt weitere Details.

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