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Webpräsenz von Dr. Thomas Meinike
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Nachricht vom 29.02.2016

Schalt<Tag>: Dass es sich hier um die 150. Nachricht handelt und diese auch noch auf einen Schalttag fällt, sind nur nette Nebenaspekte. Eigentlich soll es um das gerade mit den Prüfungen zu Ende gegangene Wintersemester 2015/16 gehen. Hervorzuheben ist die erste Iteration eines neu konzipierten Mastermoduls zum Thema Mobile Dokumentation, seit einigen Jahren auch auf der Agenda des Berufsverbandes tekom. Da die Studierenden selbst darüber berichten, füge ich hier nur hinzu, dass es auch für mich eine intensive und lehrreiche Zeit war.

Der zweite bemerkenswerte studentische Artikel bezieht sich auf die jährlich im Februar stattfindende Konferenz XML Prague. Einer unserer Praxispartner, die Leipziger Firma le-tex publishing services GmbH, ermöglichte einigen Technologie-affinen Studierenden die Teilnahme an dieser in XML-Kreisen sehr populären Veranstaltung. Ich schaute am Konferenz-Samstag den dankenswerterweise in diesem Jahr nicht für Konsumenten aus D gesperrten Livestream auf YouTube und verfolgte das Insider-Gezwitscher. Zur Nachbereitung steht das Video-Material der beiden Haupttage ebenfalls zur Verfügung – in Downloadform immerhin acht Gigabyte.

Nachricht vom 14.11.2015

#tekom15: Zum zweiten Mal war das ICS Stuttgart der Austragungsort der tekom-Jahrestagung. Inhaltlich bot sich das gewohnte breite Spektrum aus dem Bereich der Technischen Kommunikation. Mein Vortrag Ein Überblick zu Web Components war technologisch orientiert (Folien) und erforderte zur Erschließung der Möglichkeiten viel experimentelle Vorarbeit. Den persönlichen Rückmeldungen nach, kam das Thema beim Publikum gut an. Darunter waren auch acht ehemalige Studierende aus Merseburg und insgesamt sind mir auf dieser Tagung rekordverdächtige 25 Absolventen aus den mittlerweile seit 20 Jahren angebotenen TR-Studiengängen über den Weg gelaufen.

Beim umfangreichen Vortragsangebot fiel die Qual der Wahl vorrangig auf XML-basierte Technologien und Ansätze zur mobilen Dokumentation. Nur am Rande bekam ich die (erneut) kontroversen Diskussionen zur Strukturierungsmethode DITA mit. Im Rahmenprogramm wurden die Dokupreise verliehen und studentische intro-Beiträge gewürdigt. Leider ging das Karlsruher MOBDOK-Team mit der Einreichung »load it up!« leer aus (Ihr rockt!). Ein weiteres Highlight war der erstmalig veranstaltete Doku-Slam. Zudem luden die zahlreichen Messeaussteller zum Erfahrungsaustausch und Verweilen ein.

Nachricht vom 25.08.2015

Bausteine für das Web: Die Idee von Web Components ist nicht völlig neu – bereits 1998 dachte Microsoft über den Einsatz wiederverwendbarer Komponenten nach. Erst in den letzten Jahren wurden solche Ansätze insbesondere durch Aktivitäten von Google wieder populärer. Web Components basieren auf bekannten Technologien wie HTML5, CSS3 und JavaScript. Als Bindeglieder fungieren die neuen Techniken HTML Templates (bereits Teil von HTML5) als Vorlagen, Custom Elements zur Schaffung eigener Elemente, Shadow DOM für die Integration und Kapselung der Komponenten sowie HTML Imports für die Auslagerung zur komfortablen Nutzung.

Seit 2014 laufen Spezifikationsarbeiten unter dem Dach des W3C. Da das Thema auch für die Lehre und Forschung im Bereich Technische Kommunikation von Interesse ist, wird es dazu einen Vortrag auf der tekom-Jahrestagung 2015 geben. Zum genaueren Verständnis der durchaus anspruchsvollen Materie waren neben der Recherchearbeit vor allem eigene Tests hilfreich. Im Vortrag werden die nötigen Grundlagen und das Zusammenspiel der genannten Techniken mit nachvollziehbaren Beispielen erläutert. WebComponents.org ist eine gute Anlaufstelle für weitere Details, u. a. zum aktuellen Stand der Browserunterstützung.

Nachricht vom 20.03.2015

Onlinehilfe reloaded: Auf der tekom-Jahrestagung 2014 konnte man sich am Stand der Nürnberger SCHEMA GmbH einen ersten Eindruck vom bevorstehenden SCHEMA Reader verschaffen. In dieser halben Stunde hatte der Entwicklungsleiter Jochen Marczinzik mein Interesse zum Ausprobieren geweckt. Tatsächlich gelang es mit der einige Tage später verfügbaren Beta-Version, alle wesentlichen Details zu verstehen und eine erste eigene Hilfeanwendung aus vorhandenen XML-Daten via XSLT zu erzeugen.

Nun steht das Produkt offiziell zur Verfügung. Das Konzept, die bisherige CHM-Onlinehilfe (Microsoft HTML Help) und andere Hilfeformate abzulösen, erscheint wahrhaft kühn. Es hat jedoch durch die eingesetzten offenen Standards und Technologien, u. a. auf der Basis von HTML5, viel Potenzial für die künftige Technische Kommunikation. Bemerkenswert ist auch die Möglichkeit zur Anpassung der Oberfläche und Darstellung an die eigenen Bedürfnisse (Branding). Ich habe den Reader bereits im letzten Wintersemester in die Lehre einbezogen und werde ihn in diesem Rahmen weiter erforschen und einsetzen.

Nachricht vom 16.11.2014

#tekom14:

Nachricht vom 07.08.2014

Mehr SVG wagen:

Nachricht vom 09.04.2014

EPUBlizieren in der Praxis:

Nachricht vom 11.02.2014

XML-Qual_ität:

Nachricht vom 18.12.2013

Das XML-Jahr 2013:

Nachricht vom 10.11.2013

#tekom13: Die tekom-Jahrestagung 2013 fand vom 06. bis 08. November letztmalig in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden statt. Auch unsere Hochschule war wiederum mit Vorträgen präsent. Prof. Dr. Michael Meng behandelte die Wirksamkeit von Screenshots in Dokumentationen. Der Absolvent Thomas Hennig stellte sein Masterthema zur Umsetzung einer mobilen Web-Applikation aus XML-Daten vor und fand dafür viel Beachtung, insbesondere für das entstandene Produkt. Am Ende seiner Ausführungen durfte ich ihm als krönenden Abschluss den jährlich vom Freundeskreis der Hochschule pro Fachbereich ausgelobten Preis für die beste Masterarbeit übergeben. Mein Vortrag beschäftigte sich mit dem Einsatz von XSLT 2.0 im Browser mit Saxon-CE. Eine mitgereiste Gruppe von Studierenden betreute u. a. den gemeinschaftlichen Stand aller im Bereich Technische Kommunikation ausbildenden Hochschulen und informierte sich ebenfalls in den vielfältigen Vorträgen und auf der angeschlossenen Messe.

Neben den fachlichen Themen gab es auch wieder viel Raum für Gespräche mit ehemaligen Studierenden und Partnern aus der Industrie sowie gemütliche Abende mit guten Bekannten aus der Dokuszene. Ein Teilnehmer hat mit einem Schrittzähler sein Tageslaufpensum von ca. 6 km gemessen, das kommt gefühlt hin. Wie es dieser Bericht bereits andeutet, war die begleitende Kommunikation über Twitter ein zusätzlicher Gewinn. Im nächsten Jahr wird die traditionelle Jahrestagung ihre Zelte in Stuttgart aufschlagen. Man darf gespannt sein.

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